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Kirche Saint-Denis

Kirche Saint-Denis von Houdlémont

 

 

 

Die Kirche Saint-Denis ist eine der ältesten in der Region. Ihre Ursprünge reichen auf das 11. Jahrhundert zurück.

 

Sie wurde schnell zum Wallfahrtsort zu Ehren des Heiligen Märtyrers Saint Denis, der in der Region Pays Haut große Anerkennung und Verehrung genoss (Les Epiez, Montigny Les und Villers le Rond Bréhain).

 

Wie alle Legenden kennt auch die des Märtyrers Saint Denis mehrere Fassungen. Eine der verbreitetsten besteht darin, dass er, aus Gallien kommend und das Wort Christi verkündend, von den Römern verurteilt und auf dem Berg der Märtyrer (Montmartre?) enthauptet wurde, weil er sich weigerte, seinen christlichen Glauben (der damals noch verboten war) abzulegen. Zur Überraschung der Soldaten sagt man, dass er er mit dem Kopf unterm Arm noch 3 Meilen lief und sein Körper leblos an der Stelle umfiel, an der daraufhin die berühmte Basilika in Paris errichtet wurde, die seinen Namen trägt.

Die heutige Kirche, die die Pfarrkirche der Gemeinden von Saint-Pancré, Ville-Houdlémont und Buré la Ville war, wurde im 15. Jahrhundert an der Stelle errichtet, an der ein einfaches Gebäude stand - mitten im Wald auf dem Gipfel der Ebene (393m) und dem Tal der Vire gegenüber (226m).

 

Eine lokale Legende im Zusammenhang mit dem Bau der Kirche behauptet, dass die Einwohner von Houdlémont, die unglücklich darüber waren, dass ihre Kirche außerhalb ihres Dorfes errichtet wurde, jede Nacht von bösen Geistern darin unterstützt wurden, die Baumaterialien, die tagsüber zum Bau der Kirche herangeschafft wurden, nachts wieder am Eingang des Dorfes zu tragen. Die Kirche Saint-Denis wurde schließlich am vorgesehenen Standort gebaut. Das Gebäude weist die Merkmale einer "Scheunenkirche" auf, die sich von außen betrachtet vor allem wie folgt darstellen:

 

• einen verlängerter Plan mit einem einzigen Schiff und einem einzigen Kirchenschiff

• der Glockenturm befindet sich außerhalb des Grundrisses an der Vorderseite 

• der polygonale Chor

und innen reicht durch Gemälde verziert mit einem großen Inventar an Möbeln und Skulpturen aus Holz.

 

Übrigens wurde einer Anekdote zufolge, die Statue aus Holz, die den Schutzpatron des Dorfes darstellte und die ihren Kopf unterm Arm trägt, 1973 gestohlen, zur großen Trauer der Einwohner, die die Statue an jedem 9. Oktober in einer Prozession zu seinen Ehren getragen haben.

 

Die Eremitage und der Kirchenfriedhof

 

Der Bericht eines Kirchenbesuchs aus dem Jahr 1717 erwähnt die Eremitage, die noch heute sichtbar ist und bezeichnete sie als ein kleines Haus mit Innenhof und Garten, die von den Brüdern SIMEON und BENOIST bewohnt wurde. Diese waren Weber von Handwerk aber dienten vielmehr als Kapellenhüter, da die Kirche einsam mitten im Wald und weit entfernt von den Dorfbehausungen stand.

 

Der Hof, der zuerst als Ruhestätte für Pilger diente und sogar Räubern Asyl bit, wurde schnell zum Pfarrfriedhof.

 

Trotz ihres hohen Alters steht die Kirche Saint-Denis im Einklang mit ihrer Zeit: das beweisen eine Fernseh- und seit kurzem sogar eine Mobilfunkstation, die am Standort installiert wurden.

 

Quellen:

-Monographie «Eglise de Saint-Denis, Ville-Houdlémont», Association des amis de Saint-Denis, basée sur les recherches historiques du Chanoine René JACQUES.

-CORTESI Olivier, «Ville-Houdlémont, Histoire et légendes au pays des collines verdoyantes» (Stadt-Houdlémont, Geschichte und Legenden im Land der grünen Hügel), Cœur d’occident éditions

-Extraits de l’inventaire des monuments historiques de Proper Mérimée tiré du site : http ://www.culture.gouv.fr/public/mistral/merimee (Inventar historischer Monumente)