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Die Umwandlung
von Gorcy

Von 1983 bis heute: die Umwandlung von Gorcy 

Anfang der 80er Jahre wurde das gesamte Becken von Longwy von der schweren Wirtschaftskrise getroffen. Die Beschäftigtenzahl in der Metall verarbeitenden Industrie sank von über 24.000 Personen in den Jahren 1960-1970 auf 17.000 im Jahr 1974 und 7.000 im Jahr 1983.

 

Diese Periode in der Wirtschaftskrise der Stahlindustrie von Lothringen war für Gorcy sowohl ein Schritt:

 

• in Richtung Einstellung der Gießerei, die ein einziges Produkt herstellte (Walzen), die nicht mehr an eine Stahlindustrie im Niedergang verkauft werden konnten;

• als auch in Richtung Einstellung der Drahtzieherei, die Opfer der Umstrukturierung der Gruppe Usinor-Sacilor wurde und allmählich alle Aktivitäten von ihr abgezogen wurden, obwohl sie noch viele Möglichkeiten gehabt hätte (sie konnte allerdings nicht mehr mit Walzdraht versorgt werden);

• als auch in Richtung einer neuen Ära der industriellen Diversifizierung, mit Niederlassungen verschiedener, kleinerer Gesellschaften, insbesondere der Aluminium-Gießerei 'Affinage de Lorraine'. Die Gesellschaft, führender französischer Hersteller von Aluminium aus 2. Fusion, übernahm einen guten Teil der Räumlichkeiten der alten Drahtzieherei.

 

Dies hat den Verlust der verlorenen Arbeitsplätze in der Gießerei und Drahtzieherei bei Weitem nicht ausgeglichen, aber ist Ausdruck eines gewissen Überlebenswillens. Die Bevölkerung, die sich daran gewöhnt hatte vor Ort zu arbeiten, musste ihre Lebensweise ändern und Angeboten auf dem benachbarten belgischen und luxemburgischen Arbeitsmarkt nachkommen.

 

Es gibt heute in Gorcy nicht mehr viele Spuren der industriellen Vergangenheit der Stadt. In ihrem Bestreben, das Wohlbefinden ihrer Einwohner zu fördern, hat die Gemeinde an der Umwandlung der alten Symbole dieser industriellen Vergangenheit gearbeitet:

 

• Die ehemalige Eisenbahnlinie von Gorcy nach Signeulx ist ein Wanderweg geworden.

• Die alte Eisenbahnbrücke wurde in eine Fußgängerbrücke umgewandelt.

• Die Coulmy, der Bach, der oft rostfarben durch die Gemeinde floss und das Symbol der industriellen Tätigkeit von Gorcy war, wurde gereinigt und seine Ufer wurden in einen Wanderweg umgewandelt, der durch die Gemeinde führt.

• Der Park Georges Rolland wurde an dem Ort errichtet, wo einst das ehemalige Krankenhaus und die Fabrikeinrichtungen standen.

• Und schließlich die Beteiligung der Gemeinde am Projekt des Bergbau-Pfades.

 

Parallel zu diesen Entwicklungen wurden besondere Anstrengungen unternommen, um in Gorcy die Vielzahl der angebotenen Dienstleistungen aufrecht zu erhalten: Geschäfte, Kunsthandwerk, ärztliche Betreuung, kulturelle und sportliche Aktivitäten. Dank dieser Dienstleistungen steigert Gorcy weiterhin jedes Jahr die Zahl seiner Einwohner, die sich heute beinahe auf dem Stand befindet, den sie zum Höhepunkt seiner gewerblichen Tätigkeit gekannt hatte.