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Das Bergwerk von
Bois-Haut d'Halanzy

Der Abbau in den verschiedenen Konzessionen von Musson und Halanzy von Einzelpersonen und den Stahlunternehmen Seraing, Ougrée und Espérance aus Liege läuft nur langsam an, denn die Inhaber der Bergbaukonzessionen warteten auf die Ankunft der Eisenbahn, um ihre Erz verkaufen zu können. Von 1874 bis 1875 beginnt die Bergbaugesellschaft von Halanzy mit dem Bau einer Schmiede Oberflächenarbeiten am Eingang der Mine. Zum Zeitpunkt der Zündung des ersten Hochofens von Halanzy durch die Gesellschaft Descamps im Jahre 1882, wird das Erz mit Hilfe einer schiefen Ebene gefördert. Die Abbautätigkeiten nehmen zu.

 

1882 genehmigt die Gemeinde der Gesellschaft für Hochöfen der Mine von Halanzy den Bau eines Pulverlagers mit einer Kapazität von 300 bis 400 kg neben dem Eingang der Mine. Ein weiteres Pulverlager von 50 kg wird 1898 eröffnet. Im Jahre 1886 wird für das Mauerwerk des Stollens ein Kalk-Brennofen am Ausgang des Bergwerks errichtet. Die Zeche wird 1888 durch den Bau eines Gebäudes und einer Kippstufe errichtet. Die Zugkraft wird unterschiedlich hergestellt: mit Benzin angetriebene Lokomotiven, die 1905 in Dienst gehen und

mit Hilfe von Pferden.

 

Während des ersten Weltkrieges herrscht in Fabriken und Minen Arbeitslosigkeit. Die erste Grube, die nach dem zweiten Weltkrieg wieder in Betrieb geht, ist die von Bois-Haut im Jahre 1920, die den ersten Hochofen von Halanzy versorgt. 14 Arbeiter bauen dort 5.120 Tonnen Minette ab. Die Zeche des Bergwerks wird 1932 durch den Bau eines Lokschuppens und einer Bremsanlage neben der Reparaturwerkstatt und der Kippstufe erweitert.* Dieses Bergwerk, mit einem Stollen von mehr als 40 km Strecke das letzte Eisenbergwerk, das in Belgien industriell und in großem Maßstab im 20. Jahrhundert genutzt wurde, wird seine Pforten am 27.10.1978 endgültig schließen.

 

*Quelle : "Mes mines de fer du pays gaumais" 

(Meine Eisenminen des Landes von Gaume) J.C. Delhez