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150 Jahre Stahl
in Gorcy

1832-1983:

150 Jahre Stahl in Gorcy

Mit seinen 54 Einwohnern im Jahre 1705 war Gorcy vor der Revolution nur ein kleines Dorf.

 

Jedoch wurde es eines der ersten wichtigen Industriezentren des Pays-Haut, dank Jean-François Labbé, der fünf Generationen von Schmiedemeistern hervorbrachte.

 

Am 24. November 1812 kaufte er eine Farm mit Nebengebäude und Ländereien auf den Feldmarken von Gorcy, im Kanton Longwy gelegen.

 

Sein jüngster Sohn Jean-Joseph Labbé, der nach einem brillant absolvierten Studium bei einem Notar von Metz lernt, wurde sein Nachfolger zu dessen Tod.

 

• 1832 erbaut Jean-Joseph Labbé den ersten Hochofen, der 1834 zwischen 4 und 5 Tonnen Gusseisen in 24 Stunden produziert.

• 1845 stoppt er seinen Hochofen, um ihn so umzubauen, dass er Koks mit Holzkohle mischen kann.

• Von 1846 bis 1848 baute er zwei neue Hochöfen, eine zweite Walzwerkstatt und Puddelöfen.

• 1864, nachdem er gleichzeitig die Fabrik von Gorcy modernisierte, baute Jean-Joseph Labbé einen ersten Hochofen auf dem Gebiet des Mont-Saint-Martin an einem Ort namens "Le Port-Sec".

• Im Jahr 1871 nach dem Abschalten der Anlage durch den Krieg und ihrer teilweisen Zerstörung, baut Jean-Joseph Labbé die Anlage von Gorcy wieder auf und nimmt sie in Betrieb. Er wird dabei von seinem Sohn Alfred, damals im Alter von 37 Jahren, unterstützt.

• Im Jahr 1875 Bau der Eisenbahnlinie, die Gorcy an Douglas in Belgien anbindet.

• 1877, wurden zwei Hochöfen abgerissen, um Platz für zwei andere, leistungsstärkere zu schaffen. Eine neue Schmiede einschließlich 12 Puddelöfen wird ebenfalls gebaut.

• Im Jahre 1880, Gründung der SMG (Société Métallurgique de Gorcy), die dem Industriekomplex Gorcy eine seiner Dimension würdige Struktur verleihen soll. Auf der anderen Seite erwirbt Jean-Joseph Labbé bei der Gründung der Stahlwerke von Longwy einen Anteil dieser Stahlwerke.

• 1894: Tod von Jean-Joseph Labbé. Paul Labbé (Enkkel von Jean Joseph und Sohn von Alfred, der im Alter von 54 Jahren verstarb) übernimmt die Verantwortung für das gesamte Unternehmen, unterstützt von seinem Schwager Georges Rolland, Polytechniker und Ingenieur der berümten Ecole des Mines.

• 1900: Gründung der "Französischen Metallwerke" (Française Métallurgique) - eine Gießerei, die das patentierte Griffin-Verfahren anwendete, das die Herstellung von Gussteilen mit Oberflächen von hoher Widerstandskraft ermöglichte.

• 1914-1918: Der Krieg. Das Werk wird von den Deutschen demontiert.

• 1918-1925: Wiederaufbau des Werks durch Paul Labbé.

• 1929-1935: Die weltweite Wirtschaftskrise hat erhebliche negative Auswirkungen auf den Betrieb der Anlagen.

• 1935: Tod von Paul Labbé. Sein Nachfolger wird sein jüngster Sohn, Roland. Robert, der Ältere, widmet sich vorwiegend der Beteiligung von Gorcy an den Stahlwerken von Longwy.

• 1939-1945: Der Krieg setzt allen Tätigkeiten in Gorcy ein Ende, da es sich von nun an in verbotener Zone befindet. Allerdings wird im Jahre 1941 eine teilweise Wiederaufnahme erreicht, aber in begrenztem Umfang, um dem Feind nicht zu dienen.

 

Ab 1945 wird der Wiederaufbau des Werks wird begonnen und ein ganzer Bereich, der entweder zerstört oder beschädigt wurde, wird wieder aufgebaut.

 

• 1960: Ein wichtiger rechtlicher Wandel des Unternehmens erfolgt mit der Gründung der Gießerei von Saulnes und Gorcy infolge der Fusion zwischen den Hochöfen von Saulnes und der Metallverarbeitungsindustrie von Gorcy.

• 1968: Gründung der Firma Châtillon Gorcy, unter Einbeziehung der Gorcy Drahtwerke in die zweite französische Gruppe im Bereich Drahtziehereien, wobei die Gießerei weiterhin Teil der Gießerei von Gorcy und Saulnes bleibt.

• 1978: Gründung des neuen Industriekomplexes Chiers Châtillon Gorcy (C.C.G.) für die Drahtziehereien, das zur ersten französischen Drahtzieherei wurde und zu den fünf wichtigsten europäischen Drahtziehereien zählt.

• 1979 beginnt die Krise, die die Region Pays-Haut hart treffen wird. Die Gießerei ist gezwungen ihre Pforten zu schließen, aber die Familie Labbé versucht, einen Teil der Aktivität dieser Gießerei mit 180 Personen zu übernehmen. Leider musste 1983 auch diese Tätigkeit beendet werden.